Austria 2009

Motorrad Urlaub vom 20. bis 31. Mai 2009

Kärnten, Italien und Slowenien

 

Tag 1 Mittwoch 20.05.2009 Anreise

Münnerstadt - Ledenitzen 700km

Teilnehmer: Otmar und Petra, Thomas und Brigitte, Jürgen M(ayer), Thomas und Geli, Boones und Jutta, Jürgen E, Lisa und Uwe sowie Ralf und Elke

 

6 Uhr Treffpunkt Münnerstadt Bahnhof (Mayers aus Reichenbach waren wieder einmal die letzten), Sektempfang und Lachsschnittchen von Maria und Roland. Um 6:13 Uhr verabschieden wir Roland mit Taschentüchchen am Bahnhof da er leider zur Arbeit fahren muss.

Nach 200 km hatten Thomas und Boones sehr plötzlich einen Drang zum Tanken (weg waren sie) ansonsten hatten wir eine sehr ruhige Fahrt bis zum Katschberg (eine Sperre wegen Felsräumung). Wir mussten 15 Minuten warten. Als wir weiterfahren wollten, hatte Uwes Motorrad plötzlich keine Lust mehr. Uwe dachte es lag an seinem Schlüssel, er warf ihn zu Boden, lief weg, doch es half alles nichts. Die Damen rieten ihm, er solle doch mal an seinem Motorrad wackeln und da sprang es an. Petra konnte ein leichtes Grinsen nicht verbergen. Die Weiterfahrt verlief ohne weitere Vorkommnisse. Um 18 Uhr war die Ankunft im Hotel, außer Jürgen Mayer, der kam erst um 21 Uhr.

Geli peilte nach kurzen Kennenlernen Wunschschwiegersohn aus.

Raucht nicht, hat einen guten Beruf, ein Haus, ein Motorrad, ein Auto “Jürgen M“. Nachteil 32 Jahre. Kennenlernen mit zukünftiger Freundin folgt auf einer Grillparty bei Geli.

 

Tag 2 Donnerstag 21.05.2009

237 km Tour 4

 

Abfahrt 9:15 (Tourguide Uwe 9:22 Uhr )

Wurzenpass- Krajnska Gora - Vrsic - Socatal, Passo Nevea - Nasfeld immer noch geschlossen, 90 km Landstraße bis nach Hause.

Uwe hatte heute sein Motorrad an der Ampel nicht ausgemacht, da er Angst hatte sie geht nicht mehr an . Uwe fuhr kilometerlang den Quads hinterher um zusehen wie sie in den Kurven fahren. Booens wurde es hinten zu langsam und gab Gas, Barny wollte hinterher aber Petra hat gemeckert! Zu Mittagessen waren wir in Italien es gab für alle Penne Arabbiata und Aqua Minerale. Jürgen M hatte bei der ersten Pause erst einmal seinen Anschiss von seiner Schwester bekommen da er in den Tornanten immer viel zu weit links gefahren ist. Pass Richtung Pontebba Chuiso, Thomas und Boones sind weiter gefahren um zu sehen ob die Straße befahrbar ist. Alles war bestens, wir wollten weiter fahren, da kam ein Bauarbeiter und sagte nein. Wir sind dann zum nächsten Pass gefahren - Nassfeld aber auch der war chuiso, wie zweimal im letzten Jahr. Dann wollten wir nicht mehr und sind auf dem kürzesten Weg auf der Landstraße nach Hause gefahren. Es war Vatertag. Abends gemütliches Beisammensein und im Gedanken immer bei Roland.

Thekenuhr geht 10 Minuten vor, Thomas Bu, hat es trotz seines Lächelns und seines Charms nicht geschafft eine weitere Runde Getränke zu bekommen.

 

Spruch des Abends von Boones denn Fliegerexperte:

Auf dem Rücken musst du drücken dann steigt er auf”

 

Tag 3 Freitag 22.05.2009

265km+20 km Schotterweg Tour 8

Abfahrt 9 Uhr

 

Capuccino trinken wie letztes Jahr vor der Schotterpiste. Jürgen M hatte keine Nagelfeile, wir sagten der Bordstein täte es auch.

Das Problem der zwei Jürgens hat Boones mit "Jürchele"  (für Jürgen M.) gelöst.

Bei einer starken Rechtskurve, die aussah wie eine Kehre, aber eine Kreuzung mit Stoppschild war, schrie Lisa plötzlich „Stopp“ und Plums da lag die Varadero von Herrn Mayer auf dem Asphalt, da die Beinchen doch ein bisschen zu kurz waren.

Dann fuhren wir durch die Trögnerklamm. Die Straße wurde immer schmaler und schlechter, bis es nur noch bergauf auf einer Schotterpiste ging. (Im Gedanken haben wir an Roland gedacht der an dieser Straße viel Freude gehabt hätte) Aber wir sind wieder umgekehrt und haben uns erst mal einen guten Gasthof gesucht, (Teckelwirt 15:15 Uhr) um Mittag zu essen. Es war sehr gut und preiswert. Thomas traf Brigitte mit einer Speisekarte ( die eine Holzschindel war ) Resultat dicke Backe, fast ein blaues Auge. Dann zogen die Berge zu, so dass wir schnell nach Hause fuhren. Es war eine sehr schöne, aufregende und lustige Tour.

 

Wunsch von Uwe:

Einmal Schwarze lange Haare mit Dauerwelle und Porno schauen.”

 

Tag 4 Samstag 23.05.2009

275 km Tour 6

Abfahrt 9 Uhr

 

Morgens als erstes Ölkontrolle. Jürgen E. brauchte ÖL, Tankstelle angefahren. Jürgen E. hatte Öl, Ralf keins mehr. Ralf nachgefüllt und Jürgen E. dann auch. Die Frauen haben bei allen Motorrädern eine Ölkontrolle durchgeführt. Weiterfahrt bis zur gleichen Baustelle wie gestern. Hatten wieder viele Baustellen und gesperrte Schotterstraße gehabt. Bei der Abfahrt neblig und frisch, über Loibelpass durch den Tunnel danach strahlender Sonnenschein bis 34 C schöne Strecke viele Kurven. Vrsicpass (50 Kehren) auf der Passhöhe kleine Pause mit Schneeballschlacht und Schneerutschen. Ein Würzburger hat sein Motorrad noch in der Kurve abgewürgt. Uwe hat zu tun gehabt das er sein Motorrad halten konnte sonst wäre er auf Ralf aufgefahren und umgekippt. Zwei Schlangen auf der Straße, bei Jürgen hat sie noch gelebt, bei Ralf kam sie ans Motorrad und dann an Elkes Schuh, dann war sie auch erlegt. Die zweite war schon tot. Als wir durch das Sociatal gefahren sind haben wir eine kleine Pause gemacht. Da es so heiß war sind wir ans Wasser um uns abzukühlen. Thomas Ba, dachte sich "ich probiere mal meine wasserdichten Schuhe." Schuhe sind wasserdicht aber er war zu weit rein so dass das Wasser obenrein lief. An einer Baustellenampel stand ein Ösi mittig auf der Straße, ein Lkw kam entgegen und wollte das Motorrad verschonen und fuhr rechts an ein  geparktes Auto. An dem Auto fehlt seit dieser "Begegnung" mindestens der linke Außenspiegel. Ankunft im Hotel 18 Uhr. Thomas Ba. und Boones sind noch mal zum Eichwaldsee gelaufen (10min) zum Baden. Boones hatte aber erstmal geduscht damit der schöne See nicht schmutzig wird. Nach dem Abendessen feierten wir noch ein bisschen Abschied von den anderen.

 

Spruch des Tages von Uwe:

Spreize deine Lippen

 

Tag 5 Sonntag 24.05.2009

236 km

Abfahrt 9 Uhr

 

Boones war zum Frühstück so zickig das er sogar einen Schweißausbruch bekam. Das Jürchele fuhr heute voraus, wir fuhren eine Stunde im Kreis (sehr schöne Strecke), er bretterte mit 130 km/h voraus so das Uwe 185 km/h als Schlußlicht hinterherheizen mußte. Jürchele wollte gestern Abend noch Tanken, heute fuhr und fuhr er an vielen Tankstellen vorbei bis er es bemerkte. Dann endlich fuhren wir auf die Nockalmstraße, da hatten unsere Männer wieder viel Spaß (104 Kehren). Auf der Anhöhe hielten wir an. Geli, Lisa und Petra läuteten die Wunschglocke. Jürchele kaufte sich noch eine Brotzeit für unterwegs aber Geli sagte wir fahren jetzt nach Hause. Lisa hat sogar ein Murmeltier gesehen. Wir fuhren noch die andere Seite des Passes mit runter und verabschiedeten uns dann von den Anderen (11:30 Uhr). Dann fuhren wir Lisa, Uwe, Elke, Ralf, Petra und Otmar weiter. In Gedanken fuhr Roland mit uns! Wieder 52 Kehren zurück. Am Afritz-See kamen wir erst einmal zu unserer ersehnten Brotzeit ”Brot, Salami, Speck und Käse“ von der Nockalm. Wir dachten die ganze Zeit an die Anderen. Wir machten es uns schön gemütlich und die anderen mussten auf der Autobahn schwitzen. Dann fuhren wir nach Hause, tranken Kaffee und Bier, danach liefen wir an den Aichwaldsee zum Baden. Barny und Uwe waren die ersten im sehr kalten Wasser. Als Elke rein wollte kam eine Schlange aus dem Schilf. Als die Schlange sich wieder verzog traute Elke sich auch ins Wasser. Ralf war ganz mutig und machte gleich einen Köpfer rein, was er sofort bereute. Petra und Lisa genossen das schöne Wetter und den See vom Steg aus. Ankunft der anderen in Münnerstadt um 22 Uhr.

 

Spruch des Tages von Thomas Bu :

Ich fragte einen zwei Meter Mann: was ich schon immer mal wissen wollte, wie ist die Luft da oben. Antwort: -Es stinkt nach Zwergen.

 

Tag 6 Montag 25.05.2009

Petra - Lisa Tour 277 km

 

Am Vorabend haben Petra und Lisa mühsam eine Tour zusammengestellt. Sie sind mit dem Finger die Tour abgefahren und Uwe hat sie sofort in sein Navi (Steffi) eingegeben. Dabei kamen sie auf die Idee der Sissy-Tour! Um 9 Uhr sind wir abgefahren. Ledenitzen, Villach an der Drau entlang über Hermagor - Spittal - Gemünd. Da haben wir erst einmal Brotzeit eingekauft, bei der Abfahrt wollte Uwes Motorrad schon wieder nicht mehr anspringen. Nach kurzen Orgeln und ein sanften Schlag auf den Notausschalter sprang sie wieder an und wir konnten losfahren zur Maltalhochalmstraße. Selli fuhr voraus und Uwe freute sich. Die gut ausgebaute Straße mit ein paar Ampeln und Tunneln, sehr viel Wasserfällen, war ein super Erlebnis. Als wir ankamen haben wir ein Gruppenfoto am Fotopoint gemacht und Roland angerufen und er konnte uns gleich im Internet anschauen “www.tauerntouristik.at”. Er hat sich sehr gefreut uns zu sehen und wir konnten „hören“ wie bei Roland die eine oder andere Träne floss. Auf der Rückfahrt haben wir an einem schönen sonnigen Rastplatz Brotzeit gemacht. Es war sehr heiß so das Lisa und Petra sich einen Sonnenbrand geholt haben. Uwe saß in Badehose, Barny und Elke in Unterhose, Lisa mit BH in der Sonne, nur Ralf ließ seine Motorradhose an (hatte wohl nichts drunter).Auf dem Rückweg zogen schwarze Wolken auf, wir hatten uns schon auf eine Abkühlung gefreut aber wir kamen trocken an. Es war eine sehr schöne Tour. Doch wir standen wieder vor zwei gesperrten Straßen und wir trauten uns nicht durch zu fahren, da Lebensgefahr bestand.

 

Spruch des Tages:

Sellerie fördert nicht nur die Potenz sondern auch die Lust”

Ralf verweigerte den Salat??? Lisa wollte nicht mit Uwe nach oben.

Abendessen „Faschierte Laibchen“.

 

Tag 7 Dienstag 26.05.2009

355 km Tour 7 mittel Kärnten und Steiermark

 

Heute erst um 9:50 Uhr Abfahrt da Barny um 7:30 Uhr nach Villach zu den Reifenwechseln gefahren ist.

Unsere erste Capuccinopause war in St. Veit. Es waren 26° C. Barny sagte bei 30C fahren wir weiter und so war es auch nach einer halben Stunde. Wir fuhren weiter, Kurve für Kurve, bis Staßburg, da haben wir an einer Burg eine schöne Brotzeit gemacht. Als wir wieder fuhren wurden die Wolken immer dunkler und schwärzer. Uwe wollte schon umkehren, aber Ralf meinte da kommt schon nichts. Wir machten alle unser Luken dicht, bis es langsam anfing zu regnen und plötzlich kam der Hagel. Nachdem Barny und Ralf Hagel auf die nackten Finger bekamen und "autsch" riefen stellten wir uns unter. Aber es hörte nicht auf zu Hageln, mindestens eine halbe Stunde lang. Uwe sagte morgens, das es auf der Turracherhöhe regnet so wie letztes Jahr und Ralf sagte zu Uwe “du Weichei” willst doch wohl nicht umkehren?? Schließlich wollen Lisa und Petra ihre neuen Hosen und Uwe seine neue Jacke auf Regentauglichkeit testen. Als wir zu Hause ankamen waren wir wieder trocken bis auf Ralf und Petras Füße. Im Ganzen war es eine sehr schöne Tour.

Am Abend kam das Gewitter bis nach Ledenitzen. Aber heftig! Doch jetzt konnten wir getrost zuschauen, vom Trockenen aus. Abends reichte Lisa einen Antrag ein: Einen Tag in Italien um zu flanieren! Lisa und Petra studierten wieder die Karte.  Inzwischen wissen sie in etwa wie die Touren gehen soll.

 

Laute des Tages:

Au au au au

 

Tag 8 Mittwoch 27.05.2009

208km +6km die hatte Ralf unterschlagen und Petra hatte noch einen mehr, Videomaterial vorhanden

 

Heute ist unser letzter Tag in Ledenitzen. Uwe musste heute sogar während dem Frühstück zum Rauchen, was Lisa gar nicht gefiel. Es regnet und wir rödeln auf und fahren los. Doch der Regen hörte nicht auf. Also beschlossen wir nach Caorle zu fahren. Auf der Autobahn kam Barny ein Handschuh entgegen, wie es sich später rausstellte hatte Selly sein Topcase nicht richtig zu gemacht. Ca 10 km vor dem Ziel hörte es zu regnen auf, aber der Wind wurde immer stärker. Die Männer hatten Schwierigkeiten gerade aus zu fahren (extreme Seitenlage, super für Uwes Reifen).Wir suchten uns ein schönes Hotel direkt am Strand. Nach der anstrengenden Fahrt tranken wir erst einmal ein Bier, danach gingen wir flanieren. Zurück am Hotel hatten wir wieder Durst. Die Männer tranken ein Bier, Lisa und Elke einen Lambrusco und Petra eine White Lady, die es in sich hatte. Dann suchten wir uns eine gute Pizzeria, die einen sehr guten Rotwein hatte. Wir hatten sehr viel Durst an diesem Abend. Auf dem Heimweg fuhr Petra noch einmal Motorrad. Aber wir brauchten noch einen Absacker, also gingen wir noch in eine sehr schöne Bar und tranken einen “Sex on the Beach”.

 

Spruch des Tages von Uwe:

Du geile Schnecke”

 

Ledenitzen - Tolmezo - Autostrada Udine - Caorle

 

Tag 9 Donnerstag 28.05.2009

0 km auf dem Motorrad 8 km zu Fuß

 

Strecke : Hotel - Strand - Cafe - Strand - Cafe - Strand - Hotel - Pizzeria - durch die City, von Schuhgeschäft zu Schuhgeschäft - Hotel

 

Heute haben wir den ganzen Tag am Strand gefaulenzt, flaniert, Bier und Capuccino getrunken und flaniert. Selly war es am Strand so langweilig, dass er die Anderen den ganzen Mittag, mit Sand gefüllte Muscheln beschoss. Nachdem wir uns alle einen Sonnenbrand geholt hatten (selbst Uwe und Ralf) sind wir wieder ins Hotel und haben erst einmal ein Bier (Radler) getrunken. Später sind wir zum Essen gegangen. Ein sehr guter Italiener mit Vorspeise vom Haus und Lätzchen für Elke. Aber keine Kalamaris für Barny und Ralf. Dabei hatten sie sich den ganzen Tag so darauf gefreut. Nach dem Essen wollten die Frauen noch ein bisschen bummeln gehen. Aber aus ein "bisschen" ist ein langer Abend geworden. Lisa und Elke liefen sich sogar die Sohle ab und mussten sich neue Schuhe kaufen. Vor dem Essen sind wir ins Internet gegangen (das ging aber nur mit Vorlage eines Passes) um die Wetterlage am Großglockner zu erkunden. Da auf dem Berg Schneefall und Minusgrade waren, beschlossen wir über Südtirol heimzufahren. Die Barnys waren vom Flanieren so müde, dass sie nicht mal mehr am obligatorischen Absacker teilnehmen konnten.

 

Spruch der Damen:

Wir flanieren heute.

Wir mussten Schuhe kaufen da sie unsere Kleidergröße in Italien nicht führen.

 

Tag 10 Freitag 20.05.2009

288 km

 

Profiltiefe bei Uwes Reifen 0,6 mm unter der Punktegrenze von 1,6mm schon lange erreicht, laut FHH genug für Heimfahrt.

 

Caorle - Bella Luna - Passo Rollo - Passo Lavaze - das schöne Eggental wurde durch ein Tunnel ersetzt, Bozen - Tramin

 

Heute haben wir noch ein letztes Mal ein sehr gutes Frühstück mit Blick aufs Meer gemacht. Ralf wollte sich noch einen guten Kaffee holen und hat sich aus Versehen eine Latte geholt. Am frühen morgen ist das Lesen für manch einen auf den Tasten der Cafemaschine doch recht schwierig. Vor der Abfahrt wurde noch Ralfs Kette gespannt und Uwes Profil kontrolliert. Da er doch sehr wenig Profil hatte beschlossen wir, Richtung Bozen zu fahren und da nach einem Reifen für Uwe zu suchen. Die Suche erwies sich als schwierig. Freitags Nachmittag in Bozen ist doch sehr viel Verkehr. Wir fuhren zweimal durch halb Bozen. Dank Uwes Steffi finden wir jedoch alles. Als gut “Samstag früh 8 Uhr Reifen”. Wir suchten uns ein Hotel in Tramin. Da bestellten wir uns erst einmal 3 Bier, 3 Radler. In der Zwischenzeit telefonierte Uwe zum zweiten Mal mit seinem FHH.

Da er sich nicht schlüssig war was er machen soll. Nach langem hin und her sagte der FHH zu Uwe du kommst damit nach Hause, also schauen wir mal (hatte er im Hintergedanken, mal austesten wie lange so ein Hinterreifen hält?)

 

Spruch des Tages:

Gomista “ (Reifenhändler )

 

Tag 11 Samstag 30.05.2009

345 km

Tramin-Meran-Reschenpass-Landeck-Hanthenjoch-Tannheimertal-Kaufbeuren-Irsee

 

Heute hatten wir ein gutes Frühstück, das wir lange genossen und die Entscheidung der Männer weiterzufahrenfahren zog sich sehr lange hin da sie erst noch die Reifen kontrollierten. Auf dem Weg zum Reschenpass machten wir eine Capuccinopause und die Männer studierten wieder die Landkarte. Dann kamen sie zu dem Entschluss: Barny und Uwe fahren Reschenpass und Selly Ofenpass und Stilfserjoch. Als die Männer wieder vor den Motorrädern standen entschloss Selly das er auch über den Reschenpass fährt , da er einen kleinen Riss im Reifen hat. In Landeck haben wir nach langer Suche einen guten Imbiss-Stand gefunden und haben 6-mal Currywurst mit Pommes, 3-mal Radler und 2-mal Cola zu uns genommen. Uwe wollte die weitere Tour in seine Steffi eingeben aber sie weigerte sich über das Hanthenjoch zu fahren, also fuhren wir nach Karte. Ralf fuhr voraus Richtung Hanthenjoch. Ralf 48 km/h , Uwe 50 km/h und Barny 52 km/h in der 30 Zone. Als uns am Ende der 30er-Zone zwei nette Polizisten mit ihrer schönen Kelle heraus gewunken haben. Sie forderten sehr freundlich pro Motorrad 25 € . Jetzt wussten wir auch warum Uwes Steffi nicht übers Hanthenjoch fahren wollte. Die nächsten Kilometer fuhren unsere Männer StVo-konform, da die Ö-Polizisten in fast jedem Ort Bildchen machten. Als wir wieder in Deutschland ankamen fingen wir an eine Unterkunft zu suchen, was sich als sehr schwierig herausstellte. Als Ralf Uwes Steffi nach Auskunft fragte gab sie ein Kloster an. Wir fuhren direkt dorthin und das war eine sehr gute Wahl. Ralf sagte: "Egal 345 km und nicht weiter, komme was da wolle". Das erste Ur_Bier tranken wir auf Rolands Wohl.

 

Sprüche des Tages:

= Erstmal nach dem Reifen schauen

 

=Essen ist wie Sex. Die Natur hat diese beiden Dinge mit einem enormen Genussfaktor ausgestattet, um sicher zustellen , dass sie stattfinden und wir weiterleben.

(und das in einer Klosterbrauerei Zeitschrift )

 

=Wer lacht, Freude und Humor hat, lebt besser.

 

=Maßgeblich für die Gesundheit ist der Genuss beim Essen. Und wer regelmäßig Bier genießt lebt länger!

 

Tag 12 Sonntag 31.05.2009

332 km

Kloster Irsee - Münnerstadt

 

Heute hatten wir das beste Frühstück unseres Urlaubs. Um 10 Uhr haben wir uns auf den Heimweg gemacht. Unsere erste Capuccinopause haben wir auf einem Campingplatz am Waldsee gemacht. Da kamen bei Ralf und Uwe alte Urlaubserinnerungen hoch. Dann sind wir ein Stück Schnellstraße gefahren. In Uffenheim haben wir unsere zweite Capuccinopause gemacht. Lisa und Petra gönnten sich einen kleinen Eiscafe (ein bisschen größer als ein Weizenbier) für 2.70 €. Nun fuhren wir direkt zu Roland nach Hause, da warteten schon die anderen alle auf uns. Es gab Kaffee und Kuchen, danach eine gute Festtagssuppe und anschließend gab es noch Salate und Roland grillte. Es war ein sehr schöner Abschluss unseres Urlaubs. Wir (Lisa) tranken viel Wein, Bier, Mirto und Willi.

Jetzt freuen wir uns schon auf unseren nächsten Motorrad Urlaub, wo Roland wieder dabei ist und sein Tagebuch selber schreiben darf .

 

Spruch des Tages:

Schöner wie im Kino

 

P.S. Lisa hat ihren teuren Ring (6 € ) am Abend noch zerbrochen .

 

Buchhaltung - Reisekosten

 

Übernachtungen:

1 - 4 Tag Hotel Mittagskogel 150 € p.p all in

5 -7 Tag Hotel Mittagskogel 117 € p.p all in

8 -9 Tag Italien Caorle, Hotel Continental 80 € p.p Ü/F

10 Tag Südtirol Pernhof 37 € p.p Ü/F

11 Tag Irsee Kloster 41 €/44.50 € p.p Ü/F

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Pro Person 425 € / 428,50 €

 

Benzinkosten: 197,50 €

Sonderkosten: 25,00 € “Maut” Hanthenjoch

Tourenticket: 23,00 € Nockalmstraße und

5,00 € Maltahochalmstraße

 

+ unzählige Capuccinos, Wein, Bier, Radler und Essen.