Motorrad Urlaub vom 27.06.-04.07.2010
Radstadt, Salzburger Land
Ralf und Elke sowie Jürgen (Selly’s Bruder)
und Roland
Tag 1 Sonntag 27. Juni 2010 Anreise
und Roland
Tag 1 Sonntag 27. Juni 2010 Anreise
Fahrstrecke:
Münnerstadt – Radstadt, 556 km
6.15 Uhr Treffpunkt an der Schwarzen Pfütze.
Familie Mayer waren natürlich wieder die Letzten, auch wenn Sie pünktlich waren.Nach einer problemlosen Fahrt kamen wir um 10:30 Uhr am Winkerlstüberl in Fischbachau „Kaffeeemühlencafe“ an. Das Cafe
ist mit hunderten alten Kaffeemühlen dekoriert. Da passierte das erste Malheur. Ralf konnte sein Moped nicht mehr halten und legte sie hin.
Roland musste seine knallrote Platte ständig mit Pferdebalsam einschmieren, da dies schön kühlte. Nach einer ausgedehnten Pause mit leckerem
Kuchen und Kaffee fuhren wir weiter. Die anschließende ging über das romantische Sudelfeld. Die Weiterfahrt war recht langweilig, da sehr viel auf der Straße los war. Roland fuhr häufig im Stehen, da er sehr müde war. Um 14:00 Uhr machten wir nochmals Pause bei Bischofshofen. Gut gestärkt sind wir über den Schernbergpass zu unserem Hotel Stegerbräu in Radstadt gefahren. Es ist ein sehr ,schönes Hotel. Nach dem Einchecken haben wir uns schnell umgezogen, da um 16:00 Uhr das WM-Achtelfinalspiel Deutschland gegen England begann. Es war ein spannendes, schönes Spiel. Deutschland gewann 4 : 1. Roland bestellte sich ein Hefebier für 3,40 € das er auch noch bezahlen musste, da es nicht All-In war. Den Abend haben wir sehr ruhig ausklingen lassen, wir waren alle sehr müde.
Familie Mayer waren natürlich wieder die Letzten, auch wenn Sie pünktlich waren.Nach einer problemlosen Fahrt kamen wir um 10:30 Uhr am Winkerlstüberl in Fischbachau „Kaffeeemühlencafe“ an. Das Cafe
ist mit hunderten alten Kaffeemühlen dekoriert. Da passierte das erste Malheur. Ralf konnte sein Moped nicht mehr halten und legte sie hin.
Roland musste seine knallrote Platte ständig mit Pferdebalsam einschmieren, da dies schön kühlte. Nach einer ausgedehnten Pause mit leckerem Kuchen und Kaffee fuhren wir weiter. Die anschließende ging über das romantische Sudelfeld. Die Weiterfahrt war recht langweilig, da sehr viel auf der Straße los war. Roland fuhr häufig im Stehen, da er sehr müde war. Um 14:00 Uhr machten wir nochmals Pause bei Bischofshofen. Gut gestärkt sind wir über den Schernbergpass zu unserem Hotel Stegerbräu in Radstadt gefahren. Es ist ein sehr ,schönes Hotel. Nach dem Einchecken haben wir uns schnell umgezogen, da um 16:00 Uhr das WM-Achtelfinalspiel Deutschland gegen England begann. Es war ein spannendes, schönes Spiel. Deutschland gewann 4 : 1. Roland bestellte sich ein Hefebier für 3,40 € das er auch noch bezahlen musste, da es nicht All-In war. Den Abend haben wir sehr ruhig ausklingen lassen, wir waren alle sehr müde.
Spruch des Tages: Pferdebalsam
Tag 2 Montag 28. Juni 2010
Nach einem guten Frühstück sind wir um 09:30 Uhr abgefahren. Es war der Tag der Irrtümer wie es sich im Lauf des Tages heraus stellen sollte. Uwe hörte nicht auf Steffi und Lisa und so fuhren wir einmal im Kreis. Am Gossausee haben wir die erste Cappuccinopause gemacht. Es gab eine sehr schöne Aussicht. Anschließend wollten wir die Panoramastraße fahren mussten aber noch tanken. Nach dem wir 4-mal durch den schönen Ort Bad Aussee gefahren sind haben wir endlich die richtige Straße gefunden. Am Hallstätter See haben wir unsere erste Mittagspause gemacht. Ralf behauptete steif und fest, dass wir hier schon mal gefahren seien. Nach langer Diskussion hatte er dann doch Unrecht. Dafür durfte er uns den ganzen Abend mit Getränken versorgen. Die ganze Strecke war von 40 er und 80er Begrenzungen gepflastert, so dass die Fahrt keinen Spaß machte. Die Fahrt über die Postalm war das Geld von 3,50 € nicht wert. In den Kurven war viel Schatten und die blöden Kühe auf der Straße behinderten uns gewaltig beim Fahren. Dies führte dazu, dass wir keine Lust mehr hatten und sind „nach Hause“ gefahren. Thomas und Geli waren auch schon da. Diese hatten ihre in Italien ihre 25 jährige Hochzeitsreise gemacht und dann kamen sie zu uns. Am Abend haben die Männer nach den Mopeds geschaut und da haben vermutlich Kinder, den Auspuff von Jürgens Motorrad als Blumenvase missbraucht.
Spruch des Tages: „Da waren wir schon mal“.
Tag 3 Dienstag 29. Juni 2010
Nockalm ADAC Tour 272 km

Bei herrlichem Sonnenschein sind wir um 09:30 Uhr abgefahren. Die Anfahrt zur Nockalm über die Tauern und den Katschberg war super. An der Zechneralm haben wir unsere heutige erste Cappuccinopause gemacht. Die Frauen haben ein „Alm-Museum“ angeschaut und gleich eine Schinken- und Wurstprobe genossen. Nach dem es den Damen so gut gemundet hat, haben sie gleich für die die morgige Brotzeit eingekauft. Anschließend fuhren wir über die Nockalm mit 52 Kehren! Da hatten die Männer endlich ihren Spaß. Am Ende der Strecke waren Selly's Bremsen „heißgelaufen“, so dass d
ie Hinterbremse nicht mehr funktionstüchtig (Bremsfading) war. Das kommt davon, wenn man ständig auf der Bremse steht. Wir sind danach das erste Mal über Turacherhöhe gef ahren. Da war nach 4 Hinweis-Schildern plötzlich eine Vollsperrung. Uwe wäre gerne weitergefahren aber der Feldwebel (für alle Unkundigen: es war Lisa) auf dem Soziussitz lies dies absolut nicht zu. Schade. Die Straße war schön geschottert. Aber hier wurde wieder deutlich, wer das Sagen hat. Uwe ist wirklich ein „armer Kerl“. Nach längerem Suchen über den Sölkpass fanden wir einen schönen Rastplatz (Kinderspiel-platz) auf dem wir unsere köstliche Brot-zeit essen konnten. Elke und Geli (unsere Kleinwüchsigen, außer Lisa) nutzten die Geräte des Spielplatzes ausgiebig. Vor dem Dachstein haben wir nochmals eine Pause gemacht und anschließend fuhren wir dann heim. Es war wieder ein schöner Tag, teils mit sehr holprigen Straßen. Am Abend lud Uwe endlich Petra zu einer „White Lady“ in das nahe gelegene Pub ein.
Spruch des Tages: Öpf (Laute von Uwe), Was (Ralfs Laute)
ie Hinterbremse nicht mehr funktionstüchtig (Bremsfading) war. Das kommt davon, wenn man ständig auf der Bremse steht. Wir sind danach das erste Mal über Turacherhöhe gef ahren. Da war nach 4 Hinweis-Schildern plötzlich eine Vollsperrung. Uwe wäre gerne weitergefahren aber der Feldwebel (für alle Unkundigen: es war Lisa) auf dem Soziussitz lies dies absolut nicht zu. Schade. Die Straße war schön geschottert. Aber hier wurde wieder deutlich, wer das Sagen hat. Uwe ist wirklich ein „armer Kerl“. Nach längerem Suchen über den Sölkpass fanden wir einen schönen Rastplatz (Kinderspiel-platz) auf dem wir unsere köstliche Brot-zeit essen konnten. Elke und Geli (unsere Kleinwüchsigen, außer Lisa) nutzten die Geräte des Spielplatzes ausgiebig. Vor dem Dachstein haben wir nochmals eine Pause gemacht und anschließend fuhren wir dann heim. Es war wieder ein schöner Tag, teils mit sehr holprigen Straßen. Am Abend lud Uwe endlich Petra zu einer „White Lady“ in das nahe gelegene Pub ein.Spruch des Tages: Öpf (Laute von Uwe), Was (Ralfs Laute)
Tag 4 Mittwoch 30 Juni 2010
Großglocknertour 268 km
Nach dem Frühstück sind wir um 09:00 Uhr gestartet, doch nach kurzer Fahrt haben wir am Straßenrand angehalten da Uwe’s Steffi ständig „bitte wenden“ angegeben hat. Es hat sich herausgestellt, dass Uwe seine Steffi falsch programmiert hat. Bevor wir den Großglockner anfuhren haben wir noch eine Cappuccinopause eingelegt. Nach der ersten Überquerung haben wir uns Getränke gekauft um zurück zur Franzjosefhöhe zu
fahren. Dort planten wir eine schöne Brotzeit. Nach den ersten Kurven kamen die anderen nicht mehr hinterher, Roland übersah die Abzweigung und ist alleine erneut hinauf zum Großglockner gefahren. Er machte sich schon Sorgen, weil die anderen ewig nicht kamen. Ein erlösender Anruf von Uwe, klärte alles auf und Roland fuhr zurück zur übersehenen Abbiegestelle, wo die Meute wartete und feixte. Für alle außer Roland war klar, wer am Abend die Bedienung übernehmen musste. Beitrag von Roland: Es hat sich trotzdem gelohnt. Dann endlich an der Franz-Josefshöhe genossen wir unsere schmackhafte Brotzeit. Die Mädels (Lisa und Petra) mussten unbedingt die Murmeltiere (Sissi und Franzerl) anschauen und fotografieren. Das Wetter hat sich schlagartig geändert (Regen und Nebel) und wird machten uns eilig auf den Weg hinunter. Es regnete den ganzen Berg hinab. Unten angekommen schien die Sonne wieder, was uns gleich zu einer Cappuccinopause verleitete. Roland bestellte sich einen heißen Apfelstrudel, er konnte nicht warten und verbrannte sich gleich den Mund. Das war bis jetzt die teuerste Pause. Nach dem Tanken wollte Barny’s Moped plötzlich nicht mehr. Wessen Moped den sonst? Sie ging einfach aus. Was sie hatte bleibt ein Rätsel. Wir kamen gerade rechtzeitig zum Abendessen. Alle waren sehr müde, 2 ½-mal Großglockner strengt ganz schön an.
fahren. Dort planten wir eine schöne Brotzeit. Nach den ersten Kurven kamen die anderen nicht mehr hinterher, Roland übersah die Abzweigung und ist alleine erneut hinauf zum Großglockner gefahren. Er machte sich schon Sorgen, weil die anderen ewig nicht kamen. Ein erlösender Anruf von Uwe, klärte alles auf und Roland fuhr zurück zur übersehenen Abbiegestelle, wo die Meute wartete und feixte. Für alle außer Roland war klar, wer am Abend die Bedienung übernehmen musste. Beitrag von Roland: Es hat sich trotzdem gelohnt. Dann endlich an der Franz-Josefshöhe genossen wir unsere schmackhafte Brotzeit. Die Mädels (Lisa und Petra) mussten unbedingt die Murmeltiere (Sissi und Franzerl) anschauen und fotografieren. Das Wetter hat sich schlagartig geändert (Regen und Nebel) und wird machten uns eilig auf den Weg hinunter. Es regnete den ganzen Berg hinab. Unten angekommen schien die Sonne wieder, was uns gleich zu einer Cappuccinopause verleitete. Roland bestellte sich einen heißen Apfelstrudel, er konnte nicht warten und verbrannte sich gleich den Mund. Das war bis jetzt die teuerste Pause. Nach dem Tanken wollte Barny’s Moped plötzlich nicht mehr. Wessen Moped den sonst? Sie ging einfach aus. Was sie hatte bleibt ein Rätsel. Wir kamen gerade rechtzeitig zum Abendessen. Alle waren sehr müde, 2 ½-mal Großglockner strengt ganz schön an.Spruch des Tages: Bitte wenden!
Tag 5 Donnerstag 01.07.2010
Mädels:
Salzburgtour 0 km

Um 08:26 Uhr wollten die Mädels mit dem Zug losfahren. Tatsächliche Abfahrt erst um 08:45 Uhr. In Salzburg angekommen gingen wir (die Mädels) in die Information um eine Stadtrundfahrt zu buchen.
Wir wurden mit einem Kleinbus ca. 1,5 Stunden durch Salzburg gekarrt. Dabei sahen wir Schloss Mirabell, Schloss Hellbrunn usw. Anschließend fuhren wir mit der Seilbahn zur Burg hinauf. Für Petra und Geli war die Fahrt nicht sehr schön. Sie hatten Schiss, da es sehr weit hinauf ging. Doch die „gefährliche“ Fahrt entlohnte die Mädels mit einem herrlichen Blick über Salzburg. Die Burg selbst war sehr interessant. Wieder unten in der Stadt, mussten wir uns gleich mal stärken, bevor wir uns zur anstrengenden Tour durch Salzburg aufmachten. Lisa wollte Schuhe kaufen, da ihre kaputt gegangen waren. Trotz intensiver Suche haben wir keinen Ersatz gefunden. Nach endlosen Stunden durch die Stadt machten wir uns auf dem Heimweg und gingen zum Bahnhof. Da haben wir uns erst mal was zu knabbern gekauft und je ein Radler, sonst wären wir ja vom Fleisch gefallen. Den Männern haben wir eine SMS geschickt. „Haben unseren Zug verpasst, kommen später“. Wie zu erwarten war, kam keine Reaktion.
Männer:
Großglocknertour 281 km Start: 09:00 Uhr
Wir hofften, dass ihr Vorhaben (Ausflug) gelingen möge. Damit konnten wir eine tolle Tour (ohne Mädels) genießen. Die Route ging erneut über den Großglockner zur Edelweißspitze, wo wir eine tolle Aussicht genießen konnten. Danach ging es über den Katschberg (Obertauern). Wir hatten tolles Wetter. „Wenn Engel reisen lacht der Himmel“. Wir machten eine schöne Brotzeit Möllsee. Roland machte ein Nickerchen. Uwe, hinterhältig wie er ist, wollte ihm die Schuhpendel zusammen binden. Nach einem harmonischen, ruhigen Urlaubstag erreichten wir Radstadt bereits um 15:00 Uhr.Anschließend spielten wir gemütlich „Waddeln“ mit viel Erfolg für Selly und Roland. Die Verlierer, Uwe und Jürgen, durften und mussten uns den ganzen Abend bedienen. Es war wie im Schlaraffenland. Es war herrlich anzusehen wie Uwe litt.
Gegen 21:00 Uhr kamen die Mädels. Dann ging das Gezeter los und sie machten ihrem Unmut, nicht gebührend empfangen worden zu sein, richtig Luft. Damit war die Ruhe leider dahin. Ein echter Urlaubstag (ruhiger Tag) war vorüber.
Spruch des Tages der Männer: Es war ein wunderschöner Urlaubstag im Urlaub.
Tag 6 Freitag 02.07.2010
Petra - Lisa Tour zum Wolfgangsee zwischen 190 und 230 km
Es gab eine lange Diskussion über die Sissi-Tour. Dann gab es eine ausgedehnt Diskussion um die Brotzeit.
Die Männer wollten Pizza essen, aber eine eindeutige Entscheidung fiel nicht, da die Mädels bereits teilweise Brötchen geschmiert hatten. Um 09:45 Uhr fuhren wir endlich los. Bei schönem Wetter und noch guter Laune picknickten wir am Hallstätter See. Nach einigen Zigaretten und Eis kamen wir zum Wolfgangsee wo wir dann in Strobel die nächste Pause machten. Wir hatten einen direkten Blick auf den See inklusive einer „Wasserskivorführung“. Uwe legte seinen Helm direkt in einen Ameisenhaufen. Vom Geruch angezogen eroberten viele Ameisen den Helm und machten sich darin breit. Als er das bemerkte versuchte er die unfreiwilligen Gäste mit dem Qualm seiner Zigarette auszuräuchern. Sie kamen aus jeder Ritze. Petra war viel cleverer und legte ihren Helm auf einem Sonnenschirmständer ab. Frohen Mutes machten wir uns auf den Weg zum Mondsee um eine Pizza zu essen. Doch kurz vor St. Gilgen war Barny mit seinem roten Renner plötzlich weg. Ralf bemerkte dies nach kurzer Zeit und fuhr zurück. Da stand Petra auf einem Parkplatz und winkte schon. Das rote Motorrad hatte etwas Spitzes auf der Straße aufgelesen und sich in sein Hinterrad gesteckt. Aber das kennen wir ja schon, Barny fährt immer hinterher und liest alles auf, woran andere vorbei fahren! Wir anderen (Uwe, Jürgen und Roland) bemerkten dies erst viel später und hatten schon die schlimmsten Befürchtungen, da einige arge Kurven auf dem Weg lagen. Auch wir fuhren zurück und waren froh, dass Barny nur einen Platten hatte. Petra, in diesen Sachen sehr geübt, hängte sich gleich ans Telefon
um den Abschleppdienst zu organisieren. Barny wollte sein neues rotes Motorrad gar nicht mehr anschauen. Auf dem Parkplatz war es sehr heiß. Es gab keinen Schatten, keine Bank, gar nichts, außer einem kleinen Einstieg zum See, den Thomas gleich nutze um sich abzukühlen. Es war sehr heiß. Während der Wartezeit hatten einige von uns (Thomas, Roland und Ralf) Glück, dass sie nicht wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verhaftet wurden. Sie standen mit herunter gelassener Hose, in Unterhosen am Parkplatz. Alle Autos mussten an ihnen vorbei fahren. Sogar die Polizei fuhr 3-mal vorbei. Aber bei so 3 gut gebauten und durch trainierten Männer sahen die „Räuber und Wegelagerer) auch nur zu. Elke hatte die Idee zu einem Pinup-Kalender und fotografierte vielfach die Männer in allen Posen. Bin mal gespannt ob das jemals was wird. Die ersten guten Bilder hatte sie ja schon. Nach ewigen 2,5 Stunden kam endlich der Abschleppdienst. Wir sind alle dem aufgeladenen roten Motorrad nach Bad Ischl gefolgt. Da hat die Organisation gut funktioniert, der neue Reifen wartete schon auf sein Opfer. In der Zeit, wo der Reifen montiert wurde, fuhren Lisa und Uwe zu Deichmann und sie kaufte sich endlich ein paar neue Schuhe. Sie war danach sehr glücklich. Nach dem Lisa und Barny’s Kutsche neu besohlt waren fuhren wir auf direktem Weg zum Hotel. Wir waren alle sehr kaputt. Da haben wir erst mal was getrunken und gegessen. Zum Abendessen gab es dann zu allem Überfluss nix Gscheides zum Essen. Roland und Barny waren leicht angesäuert da es Fisch, Kartoffel und Spinat gab. Alles Sachen die die beiden nicht angelacht haben. Aber Gott-sei-Dank wurde gegen 21:30 Uhr bereits Teile des Frühstücks für den Morgen gerichtet und so bedienten sie sich davon. Wir haben noch Abschied von Geli, Thomas und Jürgen gefeiert, da sie am nächsten Tag (Samstag) bereits um 06:00 Uhr aufbrachen um nach Hause zu fahren.
Es gab eine lange Diskussion über die Sissi-Tour. Dann gab es eine ausgedehnt Diskussion um die Brotzeit.
Die Männer wollten Pizza essen, aber eine eindeutige Entscheidung fiel nicht, da die Mädels bereits teilweise Brötchen geschmiert hatten. Um 09:45 Uhr fuhren wir endlich los. Bei schönem Wetter und noch guter Laune picknickten wir am Hallstätter See. Nach einigen Zigaretten und Eis kamen wir zum Wolfgangsee wo wir dann in Strobel die nächste Pause machten. Wir hatten einen direkten Blick auf den See inklusive einer „Wasserskivorführung“. Uwe legte seinen Helm direkt in einen Ameisenhaufen. Vom Geruch angezogen eroberten viele Ameisen den Helm und machten sich darin breit. Als er das bemerkte versuchte er die unfreiwilligen Gäste mit dem Qualm seiner Zigarette auszuräuchern. Sie kamen aus jeder Ritze. Petra war viel cleverer und legte ihren Helm auf einem Sonnenschirmständer ab. Frohen Mutes machten wir uns auf den Weg zum Mondsee um eine Pizza zu essen. Doch kurz vor St. Gilgen war Barny mit seinem roten Renner plötzlich weg. Ralf bemerkte dies nach kurzer Zeit und fuhr zurück. Da stand Petra auf einem Parkplatz und winkte schon. Das rote Motorrad hatte etwas Spitzes auf der Straße aufgelesen und sich in sein Hinterrad gesteckt. Aber das kennen wir ja schon, Barny fährt immer hinterher und liest alles auf, woran andere vorbei fahren! Wir anderen (Uwe, Jürgen und Roland) bemerkten dies erst viel später und hatten schon die schlimmsten Befürchtungen, da einige arge Kurven auf dem Weg lagen. Auch wir fuhren zurück und waren froh, dass Barny nur einen Platten hatte. Petra, in diesen Sachen sehr geübt, hängte sich gleich ans Telefon
um den Abschleppdienst zu organisieren. Barny wollte sein neues rotes Motorrad gar nicht mehr anschauen. Auf dem Parkplatz war es sehr heiß. Es gab keinen Schatten, keine Bank, gar nichts, außer einem kleinen Einstieg zum See, den Thomas gleich nutze um sich abzukühlen. Es war sehr heiß. Während der Wartezeit hatten einige von uns (Thomas, Roland und Ralf) Glück, dass sie nicht wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verhaftet wurden. Sie standen mit herunter gelassener Hose, in Unterhosen am Parkplatz. Alle Autos mussten an ihnen vorbei fahren. Sogar die Polizei fuhr 3-mal vorbei. Aber bei so 3 gut gebauten und durch trainierten Männer sahen die „Räuber und Wegelagerer) auch nur zu. Elke hatte die Idee zu einem Pinup-Kalender und fotografierte vielfach die Männer in allen Posen. Bin mal gespannt ob das jemals was wird. Die ersten guten Bilder hatte sie ja schon. Nach ewigen 2,5 Stunden kam endlich der Abschleppdienst. Wir sind alle dem aufgeladenen roten Motorrad nach Bad Ischl gefolgt. Da hat die Organisation gut funktioniert, der neue Reifen wartete schon auf sein Opfer. In der Zeit, wo der Reifen montiert wurde, fuhren Lisa und Uwe zu Deichmann und sie kaufte sich endlich ein paar neue Schuhe. Sie war danach sehr glücklich. Nach dem Lisa und Barny’s Kutsche neu besohlt waren fuhren wir auf direktem Weg zum Hotel. Wir waren alle sehr kaputt. Da haben wir erst mal was getrunken und gegessen. Zum Abendessen gab es dann zu allem Überfluss nix Gscheides zum Essen. Roland und Barny waren leicht angesäuert da es Fisch, Kartoffel und Spinat gab. Alles Sachen die die beiden nicht angelacht haben. Aber Gott-sei-Dank wurde gegen 21:30 Uhr bereits Teile des Frühstücks für den Morgen gerichtet und so bedienten sie sich davon. Wir haben noch Abschied von Geli, Thomas und Jürgen gefeiert, da sie am nächsten Tag (Samstag) bereits um 06:00 Uhr aufbrachen um nach Hause zu fahren.Spruch des Tages: Gomista „ÖAMTC“,= österreichische Pannenhilfe für ROTE MOTORRÄDER
Tag 7 Samstag 03.07.210
Sölkpass – Tamsweg-Tour ca. 200 km

Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir um 10:00 Uhr gestartet. Uwe musste erst mal seinen Blumenstrauß aus seinem (Motorrad)auspuff entfernen. Er gab einmal richtig Gas und sauber war er. Wir sind von Radstadt
Richtung Schladming eine sehr schöne Strecke gefahren. Es war eine mautpflichtige Strecke und kostete 2,60 € pro Person. Lisa sagte 4 Motorräder und wir zahlten 8 Euro. Am Bodensee haben wir unsere obligatorische Cappuccinopause gemacht. Nach kurzer Zeit kam eine Gruppe älterer Frauen und fingen an zu singen. Roland gefiel es. Die anderen Banausen drängten aber zur Abfahrt oder man könnte auch sagen, sie ergriffen die Flucht. Es konnte keiner mehr auf Klo. Danach fuhren wir über den Sölkpass. Die Straße wurde immer holpriger. Barny verkraftete die Straße nicht, denn er musste pieseln. Damit er den Anschluss nicht verpasste überholte er Roland und wir hielten beide. Seine Blase war so voll, dass er ewig lang „schiffte“. Ralf und Uwe machten sich schon Sorgen und fuhren uns entgegen. Damit ist dokumentiert wie lange Barny pieselte. Auf dem Tamsweg hielten wir Ausschau nach einer Pizzeria und fanden auch eine gute. Als wir das Essen begannen kamen die Mücken in Scharen. Sie umschwärmten nur Lisa, Selly und Roland. Die meisten Mücken setzten sich auf Ralfs Hose. Es stellt sich hier die Frage: Warum wohl?“. Lustig, grins, grins. Danach mussten wir uns beeilen, damit wir rechtzeitig zum Fußballspiel Deutschland-Argentinien im Hotel waren. Lisa wollte ihrem „verlorenen“ Sohn in Australien zum Geburtstag gratulieren. Deutschland gewann das Spiel 4:0. Im Überschwang der Gefühle (und Getränke) wollte Uwe mit den anwesenden Holländern wetten, dass Deutschland die Holländer im Finale mit 7:0 schlägt. Danach genossen wir den letzten Abend mit Bier.Es war wieder einmal ein sehr schöner Urlaubstag.
Wir hoffen, dass Barny’s Bereifung länger hält als die von Lisa. Lisa’s neues Geläuf zeigte schon am ersten Tag Abnutzungserscheinungen. Am Abend war Uwe wieder einmal richtig „rollig“ (besoffen). Uwe fummelte immer an Lisa herum. Die uns umgebenden Holländer wähnten sich im Kino bei einem Softporno.
Spruch des Tages:„Die Holländer hauen wir mit 7:0 weg“.
Tag 8 Sonntag 04.07.2010
Radstatt nach Hause 599 km
Heute ist unser letzter Tag. Nach dem Frühstück um 08:30 Uhr sind wir im Regen gestartet. Über den
Griespass waren die Straßen so schlecht, so dass Uwe dachte sein Vorderreifen sei platt. Bei seiner körperlichen Größe kann er während der Fahrt nicht auf seinen vorderen Reifen schauen und so hielten wir an. Als Lisa ihren Helm abnahm, fiel er in Einzelteile auseinander. Hier stellt sich die Frage: „Was haben die für ein Gelump gekauft“. Vor Ruhpolding hielten wir zur Cappuccinopause. Danach fuhren wir nicht auf die Autobahn sondern mieten diese „wie der Teufel das Weihwasser“. Warum wohl? Uwe hatte seine Steffi falsch programmiert. Erst nach vehementer ,Beschwerde von Roland, der die Karte im Kopf hatte, programmierte ,Uwe seine
Steffi um und sie war nicht mehr zickig. Wenn dies auch mit unseren anderen weiblichen Wesen nur so einfach wäre! Auf der Heimfahrt sind wir kurz nass geworden. 2 Pausen zum tanken und rauchen hielten uns auf. Zwischen durch wollte Barny sich mit einem Rennhobel (die Sozia thronte hinten drauf) anlegen, aber zur großen Erleichterung von Petra verlies das Moped kurz darauf die Autobahn. Petra fing bei einer Geschwindigkeit von 220 km/h das meckern an. So ist es, immer wenn es anfängt Spaß zu machen, haben die Frauen was dagegen. Zum Ende des Urlaubs trafen wir uns nochmals gemeinsam. Diesmal in der Pizzeria in Althausen. Es war wieder ein schöner Urlaub, so dass wir uns jetzt schon auf den nächsten freuen.Spruch des Tages:“Schleusen auf, Schleusen zu”
Buchhaltung - Reisekosten
Übernachtungen: 8 Tage Hotel Stegerbräu „all inklusive“ 191 € p.p.
+ unzählige Cappuccinos, Wein, Bier, Radler und Essen.
Gesamtkilometer: 2.645











